Hirnforschung: Ego-Shooter tun dem Gehirn gut

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Posted 28. November 2012 by Dennis Schubert in Artikel
 
Hirnforschung: Ego-Shooter tun dem Gehirn gut
Hirnforschung: Ego-Shooter tun dem Gehirn gut

Ein stark umstrittenes Thema ist definitiv das der Ego-Shooter. Oft wird hier mit Wörtern um sich geschmissen, die so gar nichts mit den eigentlichen Spielen zu tun haben und noch dazu eine ganze Community diffamieren. Eine Studie beweist nun, dass das Gehirn positiv von Ego-Shootern beeinflusst wird.

Während schon lange bekannt ist, dass die Reaktionsfähigkeit der Gamer durch das Spielen von Shootern steigt, hat sich nun eine Hirnforscherin dem Gebiet der Auswirkungen auf das Gehirn ein wenig intensiver angenommen. Daphne Bavelier, so der Name der Forscherin, hat in einem Vortrag ihre Ergebnisse präsentiert, die nicht nur aufschlussreich für Interessierte sein dürften, sondern auch für Leute, die sonst nichts mit dem Thema zu tun haben.

Demnach seien Menschen, die regelmäßig Ego-Shooter spielen viel besser im Multitasking, als der Otto-Normalverbraucher. Gerade beim Verfolgen mehrerer sich simultan bewegender Objekte sei eine klare Verbesserung zu verspüren. Auch das Sehen in unterschiedlichen Graustufen wird verbessert, was wiederum im Alltag bei Autofahren helfen könnte – besonders bei Nebel. Aber auch die Sehstärke soll optimiert werden. Bavelier zieht dabei jedoch auch eine ganz klare Grenze und erklärt, dass die Quintessenz wieder einmal im gemäßigten Konsum liegt. Mehr darüber im Videobeitrag:

(Quelle)