Weltraum in Videospielen: Aliens, Monster und Co.

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Posted 7. August 2014 by Dennis Schubert in Artikel
 
Weltraum in Videospielen: Aliens, Monster und Co.
Weltraum in Videospielen: Aliens, Monster und Co.

Wer sich einmal ein wenig tiefergehend mit der Film- und Videospiel-Industrie auseinandergesetzt hat, der wird schnell merken, dass die Titel beider Produktionsanstalten über die Jahre hinweg bestimmten Themengebieten gewidmet sind. Während in den 70ern beispielsweise vor allem Alien- und Raumschiff-Filme gezeigt wurden, war es in den 80ern die Action-Blockbuster ala Terminator. Derzeit holt das Thema Weltall sehr stark auf.

Dead Space, Killzone, die Wing Commander Saga, demnächst Alien: Isolation und bald auch No Man’s Sky. Wer sich ein wenig umschaut, wird schnell feststellen, dass sich die Programmierer von Videospielen aktuell sehr stark mit dem Thema Weltall bzw. Weltraum beschäftigen. Vor allem die Genres Action und Horror werden hierbei stark bedient, da hier auch das Potential des Weltraums liegt. Schließlich handelt es sich dabei um eine kaum erforschte Lebensumgebung, die viele unterschiedliche Horror-Szenarien beinhalten könnte.

Wer nicht direkt das große Geld ausgeben möchte, um sich eine Konsole mit vielen Spielen oder einfach ein paar Spiele für den PC kaufen zu müssen, der kann auch einfach Webseiten, wie www.weltraum-spiele.net besuchen und dort ein paar passende Games ausprobieren. Diese sind natürlich nicht mit Erfolgstiteln wie Dead Space oder Killzone gleichzusetzen und haben auch nichts mit Filmen, wie Star Trek oder Aliens am Hut, doch Spaß machen sie trotzdem.

Warum wird so oft das Weltall ausgewählt?

Die Antwort hierauf ist eigentlich ziemlich einfach. Es liegt daran, dass hier die Möglichkeiten der Inhalte unendlich sind. Man könnte Geschichten erzählen, die sich an Serien, wie „Stargate“ entlang hangeln. Genauso gut sind aber auch aggressivere Filme bzw. Games, wie Aliens oder „DOOM“ möglich. Zudem wird sich niemand über das Aussehen der Charaktere beschweren. Titel, wie Mass Effect hatten so gut wie keine Risiken, wenn es um die Glaubwürdigkeit bei Fans geht. Die im Spiel vorkommenden Figuren hätten auch Antennen auf dem Kopf haben können und der Spieler hätte gesagt: „So einen Planeten wird es schon geben.“

Darüber hinaus hat es auch mit der Fantasie der Menschen zu tun. Viele von uns können sich nur schemenhaft vorstellen, wie es auf einem anderen Planeten aussieht. Wie sollten wir es auch besser können, schließlich waren wir noch nie dort und haben auch noch nie außerirdische Leben gesehen. Bei Spielen, wie L.A. Noire, Sleeping Dogs und Co. versuchen wir unterdes immer wieder Vergleiche zu realen Städten und Menschen herzustellen. Schließlich geht es um die Erde und diese kennen wir. Hier müssen Entwickler passend zum Genre deutlich realistischer agieren.

Wir werden daher auch in Zukunft weiterhin Spiele zu Gesicht bekommen, die sich mit dem Weltraum beschäftigen. Egal, ob Destiny, ein Nachfolger von Borderlands oder einfach ein simples und neues Halo. Doch genau dies wollen wir auch. Universen, die uns überraschen, neuartig sind und den Gamer in uns zum Spielen an die Konsole oder die Tastatur rufen.