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Kopfkino: Iron Man 3 – Panikattacken und coole Sprüche

 
Kopfkino: Iron Man 3 - Panikattacken und coole Sprüche
Kopfkino: Iron Man 3 - Panikattacken und coole Sprüche
Kopfkino: Iron Man 3 - Panikattacken und coole Sprüche

 
Zusammenfassung
 

Genre: ,
 
Schauspieler: , , , ,
 
Regie:
 
FSK:
 
Land: ,
 
Titel: Iron Man 3
 
Kinostart: 01. Mai 2013
 
Länge: 131 Minuten
 
Verleih: Concorde Filmverleih
 
Kurzinhalt: Tony Stark (Robert Downey Jr.), der eben erst New York City von der Zerstörung bewahrt hat, bekommt es mit einem Gegner zu tun, dessen Reichweite keine Grenzen zu kennen scheint. Der Mandarin (Ben Kingsley), Kopf der Terrororganisation "Die Zehn Ringe", zerstört das komplette Leben des berühmten Tony Stark alias Iron Man.
 
Story
90%


 
Schauspieler
92%


 
Regie
91%


 
Cinematography
89%


 
Effekte
96%


 
Soundtrack
85%


 
Total Score
91%
91/ 100


User Rating
16 total ratings

 

Was uns gefiel


Coole Sprüche, Einige Wendungen & Tolle Action-Szenen

Was uns nicht gefiel


Marvelsches Schema F


Was wir denken

Im Endeffekt erhalten wir mit Iron Man 3 einen Film über Tony Stark, nachdem wir mit Iron Man 2 einen Film über Iron Man präsentiert bekommen hatten. Wer auch immer bei Marvel Shane Black angeheuert hat, der darf sich nun artig auf die Schultern klopfen. Der neueste Teil des Marvel-Universums glänzt somit vor allem mit der Story, den absolut coolen Sprüchen, der gut eingesetzten Action und mit einigen Überraschungen.

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Posted 27. April 2013 by

Review
 

Wer sich einmal eine Filmreihe angeschaut hat, der dürfte festgestellt haben, dass die Fortsetzungen meist einem bestimmten Schema folgen und zudem auf deutlich mehr Action setzen. Auch Iron Man versprach diesem Muster zu folgen. Während in Teil eins noch Wert auf den Helden Tony Stark und die Story gelegt wurde, warb die direkte Fortsetzung bereits mit Non-Stop-Action und deutlich mehr CGI-Aufwand. Dass sich dies nicht endlos fortführen lässt, war mit Erscheinen von The Avengers wohl klar. In Iron Man 3 bekommen wir daher deutlich mehr inhaltliche Szenen zu sehen, als anfangs gedacht.

Das heißt natürlich keineswegs, dass es Regisseur Shane Black nicht krachen lässt. Auch in Iron Man 3 bekommen wir die für Marvel-Filme obligatorischen Bumm-Bumm-Szenen zu Gesicht. Doch wird sich hier viel mehr auf den ersten Teil der Reihe besonnen, der nun einmal vor allem durch die Fokussierung auf den Superhelden auffiel. Eine sehr richtige Entscheidung, wie wir finden.

Kurzinhalt

Er ist exzentrisch, genial, scharfzüngig – doch nicht unbesiegbar. Das muss Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) erkennen, als er sich einem Gegner gegenübersieht, der keine Grenzen kennt. Nachdem dieser ihm all das, was Stark am Herzen liegt, genommen hat, begibt sich der geschlagene Held auf die leidvolle Suche den zu finden, der dafür verantwortlich ist – eine Reise, die seinen Mut und seine Standhaftigkeit auf eine harte Probe stellen wird.

Mit dem Rücken zur Wand kann sich Stark auf seiner Mission nur noch auf seine eigenen Instrumente, seinen Scharfsinn und seine Instinkte verlassen, um jene zu schützen, die ihm am wichtigsten sind. Während er sich langsam wieder zu alter Form zurückkämpft, findet Stark die Antwort auf die Frage, die ihn insgeheim schon lange verfolgt: Macht der Mann den Anzug oder macht der Anzug den Mann?

Iron Man 3 – Story, Action und ein wenig Marvelsches “Schema F”

Iron Man 3 ist kurze Zeit nach den Erzählungen von The Avengers angesiedelt. Der Millionär, Macho und Superheld Tony Stark konnten sich in den vergangenen Monaten vor den Medien und der Öffentlichkeit in seinem Keller verstecken und dort an neuen Erfindungen basteln. Schuld an diesem Verhalten sind die gelegentlich auftretenden Panikattacken, die mit den Erlebnissen aus The Avengers zusammen hängen. Als ein Terrorist namens „Mandarin“ auftaucht, bleibt Stark jedoch nichts anderes übrig, als sich ihm zu stellen.

Dass dabei natürlich auch einiges in die Hose geht, ist eigentlich klar, denn ein Mann alleine kann sich meist nur schwer gegen die große Übermacht wehren. So kommt es, dass eine für Stark sehr wichtige Person in die Ereignisse hineingezogen wird. Da zum gleichen Zeitpunkt sein Haus mittels eines Luftangriffs zerstört wird und nur noch der kaputte Anzug an seinem Körper zur Verfügung steht, muss Stark beweisen, dass ihn nicht nur der Anzug zum „Iron Man“ macht.

Im Kampf gegen die übermenschlichen Gegner kommt es dabei zu der einen oder anderen überraschenden Wendung, die sich jedoch meist nicht großartig auf die Story auswirkt. Stattdessen kommentiert Stark diese mit seinen gewohnt trockenen und coolen Sprüchen, die ab und zu jedoch leider die Bedrohlichkeit der Situation unterdrücken. Ebenso etwas falsch ausgespielt wurde die Karte der Panikattacken. Statt einen alkoholgetränkten und abgewrackten Held (zum Beispiel wie Hancock) zu zeigen, bekommt man eine Insta-Therapie von einem Zwölfjährigen Iron Man-Fan präsentiert.

Auch mit eingearbeitet wurde die typische Marvel-Doktrin, welche nicht nur die Art der Erzählung vorschreibt, sondern auch den Verlauf dieser. So kann es schnell vorkommen, dass man das Gefühl hat, in The Avengers, Iron Man 1 & 2 oder Thor zu sitzen. Zustande kommt dieses Feeling durch das Marvelsche Schema F, welches sich durch alle Marvel-Filme der letzten fünf Jahre zieht. Ob dies allerdings als schlecht bezeichnet werden sollte, kann jedem Zuschauer selbst überlassen werden. Immerhin scheinen die Besucherzahlen und Einspielergebnisse für das Schema zu sprechen.

Bleibt schlussendlich noch die Frage nach den Avengers. So könnte einem schnell in den Sinn kommen: „Warum kommen jetzt nicht einfach immer die Avengers zusammen, wenn es Probleme gibt?“. Shane Black hat dieses Problem in Iron Man 3 relativ gut gelöst, indem nicht auf diesen Sachverhalt eingegangen wurde. Stattdessen bekam Robert Downeys Charakter eine gut auf in zurecht geschnittene Story präsentiert, die keine Fragen aufkommen ließ. Zudem ist Stark scheinbar mehr die Person, die Probleme alleine löst – besonders, wenn es um Rache, private Angelegenheiten und Eifersucht geht.

Fazit

Im Endeffekt erhalten wir mit Iron Man 3 einen Film über Tony Stark, nachdem wir mit Iron Man 2 einen Film über Iron Man präsentiert bekommen hatten. Wer auch immer bei Marvel Shane Black angeheuert hat, der darf sich nun artig auf die Schultern klopfen. Der neueste Teil des Marvel-Universums glänzt somit vor allem mit der Story, den absolut coolen Sprüchen, der gut eingesetzten Action und mit einigen Überraschungen.

Iron Man 3 – Ab 01. Mai 2013 nur im Kino

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